Teamentwicklung

Es gibt reichlich Kriterien, die die Teamarbeit begünstigen, so, dass Synergien entstehen.

Neben der adäquaten Führung und den definierten Strukturen und Ablaufprozessen sind es motivierte und verantwortungsvolle Mitarbeiter, die konstruktiv kommunizieren und kooperieren und die Störungen und Konflikte offen ansprechen und konstruktiv lösen.

Damit dies entstehen kann braucht es eine belastbare Vertrauensbasis unter den Beteiligten.

Vertrauen entsteht durch Kennenlernen und Kontakt

Vertrauen ist ein Vorschuss, den wir Menschen geben, solange wir keinen Zweifel hegen. Es ist eine Investition in die Zukunft. Sie ermöglicht die Bildung einer Vertrauensbasis, die immer tragfähiger wird, solange sich die Beteiligten an den impliziten und expliziten Kodex halten. Wird der Vertrauensvorschuss nicht oder nur teilweise erfüllt, führt das zu Vertrauensverlust oder sogar zu Misstrauen.

Vertrauen bildet sich schneller, wenn Sie die Mitglieder Ihres Teams darin unterstützen, sich gegenseitig kennen zu lernen und zwischenmenschliche Barrieren abzubauen.

Dies ist gerade bei neu gebildeten Teams oder bei Umstrukturierungen und Neuausrichtungen mit Personalwechsel und Teamfusionen von großer Wichtigkeit.

Kooperation braucht Übung

Kooperation und Kommunikation muss zudem geübt werden. Bis ein Team performt durchläuft es mehrere Entwicklungsschleifen, in denen die Strukturen und Arbeitsweisen immer wieder auf den Prüfstand gestellt, reflektiert und verbessert werden.

Diese Fähigkeit zur Reflexion und zur konstruktiven Weiterentwicklung der bestehenden Strukturen und Arbeitsweisen, sowie die Benennung und die Auflösung von Störungen müssen eingeübt werden.

In meinen Teambildungs- und Teamentwicklungsveranstaltungen unterstütze ich Sie und Ihre Mitarbeiter darin, das Vertrauen untereinander zu stärken, die bestehenden Kommunikations- und Kooperationsmuster, sowie Ihre Arbeits- und Kommunikationsprozesse zu reflektieren und bei Bedarf weiter zu entwickeln.

Störungen haben Vorrang

Häufig werde ich von Führungskräften oder PersonalentwicklerInnen beauftragt, wenn die Performance im Team nicht mehr stimmt; wenn die Teammitglieder durch Veränderungen verunsichert sind, sich atmosphärische Störungen abzeichnen oder Konflikte offenbar werden.

Gerade in diesen Fällen, in denen die Leichtigkeit verloren gegangen zu sein scheint, lohnt sich das Innehalten und die Betrachtung der Ist-Situation und die Entwicklung von Lösungsschritten.

Die Analyse der Strukturen und Prozesse, die Reflexion der Stärken und Entwicklungsfelder, konstruktive Feed-back-Sequenzen und ggf. die Reflexion und Klärung teaminterner Konflikte sind hilfreiche Methoden zur Beschreibung des Status-Quo. Dieser bildet die Grundlage zur Entwicklung geeigneter Lösungsszenarien, zur Verabredung zukünftiger Verhaltensweisen und zur Anpassung der Prozesse.

Erlebnisaktivierende Methoden, In- und Outdoortrainings

Wenn Menschen mit Kopf, Herz und Hand in Lern- und Reflexionssettings involviert sind, dann sind sie ganzheitlich beteiligt. Solche Lernerfahrungen sind intensiver und ermöglichen eher eine Verhaltensänderung als nur das gesprochen Wort eines Fachvortrages. Erlebnisaktivierende und handlungsorientierte Methoden haben sich dazu bestens bewährt.

Aktivitäten, die die Kooperation, die Kommunikation, Vertrauen, Führung und Verantwortungsübernahme thematisieren bilden hier das Grundgerüst. Diese Aufgaben werden so gewählt, dass sie die Gruppe weder über-, noch unterfordern. Die gemeinsame Bewältigung herausfordernder Aufgabenstellungen oder aber auch das Scheitern werden im Nachgang an die Aktivität gemeinsam ausgewertet. Durch die struktureierte Analyse des Geschehenen werden die teamspezifischen Strukturen, Stärken, Rollen, die Entwicklungsfelder und Grenzen sichtbar. So identifizieren die Teams ihre wichtigen Entwicklungsthemen für die Zukunft.

Die Aktivitäten sind hierbei Hilfsmittel, um auf spielerische Art und Weise die relevanten Teamthemen zu erfahren und zu reflektieren. In der Regel reproduzieren sich in den Aktivitäten die selben Kommunikations- und Kooperationsmuster, Rollenverteilung, etc., wie sie auch im Alltag des Teams stattfinden. Die teamspezifischen Fragestellungen, Stärken, Fragen und Blockaden werden deutlich. Immer dann, wenn eine solche Isomorphie eintritt, können die Teilnehmer daraus wichtige Erkenntnisse generieren und daraus die passenden Entwicklungsschritte für den konkreten Teamalltag im Unternehmen ableiten und vereinbaren.

Zur Durchführung der meisten dieser Aktionen braucht es neben einem Seminarraum eine Wiese und ein Stück Wald. Viele Tagungshäuser und Hotels haben sich auf die Durchführung solcher Aktivitäten eingestellt.

Outdoorexkursionen

Wenn Sie einmal bewusst auf die Annehmlichkeiten eines Seminarhotels und auf die komfortablen Versorgungsinstanzen des Alltags verzichten möchten, so bieten Outdoorexkursionen eine Möglichkeit, Team- und Führungskräfteentwicklung in freier Natur zu erfahren.

Wie viele Lebensmittel, welches Material nehmen wir mit, bzw. können/ wollen wir tragen? Wie navigieren wir mit Karte und Kompass querfeldein zum Ziel? Wie wird sich gegenseitig unterstützt, wenn Wetter, Zeit, Gelände, oder ähnliche Aspekte zur Herausforderung werden.

Die Bewältigung körperlicher, mentaler, emotionaler und teamdynamischer Herausforderungen in der Abgeschiedenheit der Natur ermöglicht besonders eindrückliche und intensive Erfahrungen und bietet reichhaltige Transfer-, Reflexions- und Entwicklungsmöglichkeiten für Teams und Führungskräfte.

Ich begleite Sie durch Ihre Exkursion. Meine Aufgabe ist es dabei, Ihnen möglichst viel Entscheidungsspielraum zu überlassen, ohne dabei Ihre physische und emotionale Sicherheit zu gefährden. In regelmäßigen Reflexionsphasen unterstütze ich Sie, wichtige individuelle, teambezogene oder führungsrelevante Erkenntnisse zu thematisieren und ggf. Konsequenzen für Ihren Alltag daraus abzuleiten.